Schüler*innen lernen, was in ihrem Gehirn passiert – und bekommen konkrete Werkzeuge, um mit Stress, Selbstzweifeln und sozialem Druck umzugehen.
Schüler*innen lernen alles für Klausuren – aber nicht, wie sie mit sich selbst klarkommen.
Jugendliche wachsen in einer leistungsorientierten Gesellschaft auf, in der Noten früh über den eigenen Wert entscheiden. Durch soziale Medien verstärkt sich dieser Druck: Auf TikTok, Instagram und in WhatsApp-Gruppen vergleichen sie sich dauerhaft mit anderen – auch außerhalb der Schule.
Viele haben das Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen und „nicht genug" zu sein.
Quelle: WHO (2024)
Noten, Prüfungen und ein hohes Lerntempo führen bei vielen Schüler:innen zu Überforderung und Prüfungsangst. Über 70 % der Lehrkräfte beobachten eine zunehmende mentale Belastung bei ihren Schüler:innen.
Zusätzlich entsteht Druck im Elternhaus: Viele Jugendliche wollen ihre Eltern stolz machen – und machen deren Erwartungen zu ihrem eigenen Maßstab.
Fehler werden dadurch schnell als persönliches Scheitern erlebt.
Quelle: Deutsches Schulbarometer (2024), Juvenir-Studie
Jugendliche sind emotional hochreaktiv – aber die Hirnregion, die Gefühle steuert und reguliert, ist in diesem Alter noch in der Entwicklung. Das ist kein Versagen der Schüler:innen, sondern Biologie.
Was Jugendliche täglich erleben
Was die Forschung zeigt
Der präfrontale Kortex – zuständig für Impulskontrolle, Stressbewältigung und Emotionsregulation – entwickelt sich bis ins Mitte-Zwanzig. Gleichzeitig ist die Amygdala (emotionales Reaktionszentrum) im Jugendalter besonders aktiv.
Das Ergebnis: Starke Gefühle kommen schnell und intensiv – die Fähigkeit, sie zu regulieren, hinkt hinterher. Unter schulischem Druck, sozialen Vergleichen und Zukunftsängsten ist diese Lücke besonders spürbar.
Jahre dauert die Reifung des präfrontalen Kortex
erhöhte emotionale Reaktivität im Jugendalter gegenüber Erwachsenen
geringere Aktivität regulativer Hirnareale bei Stress
Jugendliche werden mit emotionalen Anforderungen konfrontiert, für die ihr Gehirn neurobiologisch noch nicht vollständig ausgestattet ist.
Quellen: Fombouchet et al. (2023), Social Development · Silk et al. / PMC Neurocognitive bases of ER development in adolescence · In-Albon, T. (2023), Kohlhammer
Angst, Selbstzweifel, Überforderung, Niedergeschlagenheit
Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung
Rückzug, Konflikte, weniger echte Beziehungen
Selbstzweifel & emotionale Belastung unter gestressten Jugendlichen
Quelle: WHO (2024), Juvenir-Studie
Ein Großteil der Jugendlichen fühlt sich regelmäßig belastet – viele verlieren Energie, Motivation und Vertrauen in sich selbst.
Dieser Workshop ist kein Nice-to-have – er reagiert auf einen klar dokumentierten Bedarf. Die Kultusministerkonferenz hält fest, dass Schule mehr leisten soll als fachlichen Wissenserwerb: Persönlichkeitsentwicklung, sozial-emotionale Kompetenz und Selbstbestimmung sind explizit als Bildungsziele verankert.
„Bildung und Erziehung dienen der vollen Entfaltung der Persönlichkeit sowie dem Erwerb von Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und für eine aktive Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen."
In den Schulgesetzen und Lehrplänen aller Schulformen sind sozial-emotionale Kompetenzen neben fachspezifischen Inhalten als gleichwertige Zieldimensionen verankert. Um sie nachhaltig zu fördern, braucht es systematische Strukturen und explizite Lerngelegenheiten – über die gesamte Schulzeit hinweg (Durlak et al., 2011). Genau das ist der Ansatz dieses Workshops: kein einmaliger Impuls, sondern erlebbare, direkt anwendbare Inhalte, die hängenbleiben.
📎 Vollständigen Artikel lesen ↗Ein Workshop, der dort ansetzt, wo Schule oft aufhört: beim Umgang mit Stress, Druck, Emotionen und sozialer Unsicherheit.
Schüler*innen verstehen, warum sie sich gestresst, unsicher oder überfordert fühlen – und was in ihrem Gehirn dabei passiert.
Sie lernen konkrete Strategien, um mit Leistungsdruck, Unsicherheit und negativen Gedanken besser umzugehen.
Die Angst vor Bewertung nimmt ab – Schüler*innen trauen sich eher, sich zu zeigen, zu sprechen und auf andere zuzugehen.
Nicht nur ein guter Workshop-Tag – sondern Fähigkeiten, die langfristig wirken: mehr Selbstsicherheit, bessere emotionale Regulation und ein gesünderer Umgang mit Herausforderungen.
Was alle Teilnehmenden im Workshop lernen
Warum du dich gestresst, unsicher oder überfordert fühlst – und was in deinem Gehirn dabei wirklich passiert.
Gefühle direkt beeinflussen – kurze Übungen, die sofort spürbar etwas verändern.
Flexible, konkrete Strategien für Stress, Druck und soziale Unsicherheit – direkt im Schulalltag anwendbar.
Die Inhalte basieren auf zentralen Erkenntnissen aus dem Psychologie-Studium sowie auf Forschung und Werken anerkannter Wissenschaftler*innen aus Neurologie, Psychologie und Psychiatrie.
Ich bin 26 Jahre alt und studiere Psychologie im zweiten Mastersemester. Mein Interesse an diesem Thema entstand aus eigener Erfahrung: In der Oberstufe war ich geprägt von Unsicherheit, Ängsten und Selbstzweifeln. Ich wusste nicht, wie ich auf andere zugehen soll, traute mich nicht, mich zu melden – und hatte keinen blassen Schimmer, was in mir eigentlich vorging.
Genau in dieser Zeit hat mir das entscheidende Wissen gefehlt: zu verstehen, was in meinem Gehirn passiert – und wie ich sinnvoll damit umgehen kann. Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich intensiv damit, wie unser Gehirn funktioniert und wie wir gezielt Einfluss auf unsere Gefühle nehmen können. Die Inhalte basieren auf zentralen Erkenntnissen aus meinem Studium sowie auf wissenschaftlicher Literatur und aktueller Forschung. Vor etwa einem Jahr habe ich dazu mein Buch „Gute Gefühle – Anwendbare Psychologie zum Besser Fühlen" veröffentlicht.
Heute weiß ich, wie wertvoll dieses Wissen ist – und wie viel früher man davon profitieren kann, wenn es rechtzeitig vermittelt wird. Bisher durfte ich das bereits über 200 Schüler*innen an der IGS Geismar Göttingen und dem Gymnasium Uslar zeigen.
Mein Buch ist die Grundlage für alles, was ich in meinen Workshops vermittle. Es macht komplexe Psychologie zugänglich – verständlich, ehrlich und direkt auf das echte Leben zugeschnitten.
Jetzt überall erhältlich: auf Amazon, bei Thalia und im lokalen Buchhandel.
Im Mittelpunkt steht eine Frage: Wie funktionieren Gedanken und Gefühle – und wie kann man bewusst Einfluss darauf nehmen?
Was in jeder Phase passiert – Schritt für Schritt.
Was Lehrkräfte und Schulleitungen nach dem Workshop zurückgemeldet haben.
Unkompliziert, schnell und persönlich – von der ersten Nachricht bis zum fertigen Workshop.
Füllen Sie das Formular aus oder schreiben Sie mir direkt. Ich melde mich persönlich innerhalb von 24 Stunden zurück.
Wir klären gemeinsam Termin, Klassengröße und ob es spezielle Schwerpunkte gibt, die Sie sich wünschen.
Ich komme zu Ihnen in die Schule – alles ist vorbereitet. Sie müssen nur einen Raum mit Beamer bereitstellen.
Die wichtigsten Fragen rund um Ablauf, Kosten und Inhalte.
Der Workshop kostet 5 € pro Schüler*in. Für eine Klasse von 25 Personen sind das 125 € gesamt. Für Schulen außerhalb Kölns gibt es individuelle Angebote – einfach anfragen.
Der Workshop dauert ca. 90 Minuten und findet vor Ort in Ihrer Schule statt. Sie benötigen lediglich einen normalen Klassenraum mit einer Projektionsmöglichkeit (Beamer oder Smartboard). Ich kümmere mich um alles weitere.
Der Workshop ist speziell auf die Oberstufe (Klasse 10–13) zugeschnitten. Die Inhalte sind auf die Lebenswelt und die Herausforderungen dieser Altersgruppe abgestimmt – von Klausurenstress bis Social Media.
Ja, die Inhalte lassen sich auf aktuelle Themen oder spezifische Schwerpunkte Ihrer Schule zuschneiden. Sprechen Sie mich einfach bei der Anfrage darauf an – ich finde gemeinsam mit Ihnen das passende Format.
Bisherige Workshops haben meist in einer Nachmittagsdoppelstunde stattgefunden – oft im Rahmen von Psychologie oder Biologie, manchmal auch einfach als freie Doppelstunde am Nachmittag. Viele Lehrkräfte waren zunächst skeptisch, ob sich das lohnt. Bisher hat aber jede Lehrkraft hinterher gesagt, dass sich diese Doppelstunde extrem gelohnt hat. Und alle haben den Workshop auch direkt anderen Klassen in ihrer Schule weiterempfohlen.
Ja – gerade dann. Klausurenphasen sind kein Hindernis, sondern ein extra Grund, diesen Workshop wahrzunehmen. Schüler*innen stehen in dieser Zeit besonders unter Druck und profitieren am meisten davon, wenn sie verstehen, wie ihr Gehirn mit Stress umgeht und wie sie gezielt gegensteuern können. Was sie im Workshop lernen, können sie direkt in der nächsten Klausur anwenden.
Weil Schule laut Kultusministerkonferenz schon immer mehr sein soll als Mathe und Physik. Persönlichkeitsentwicklung, sozial-emotionale Kompetenz und die Fähigkeit zu einem selbstbestimmten Leben – das sind offiziell verankerte Bildungsziele, keine frommen Wünsche. Die KMK hält fest: „Bildung und Erziehung dienen der vollen Entfaltung der Persönlichkeit sowie dem Erwerb von Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und für eine aktive Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen."
Nur: In der Praxis bleibt für genau das kaum Raum. Schüler*innen lernen, wie man Integrale berechnet – aber nicht, wie man mit dem Druck umgeht, der dabei entsteht. Sie wissen, was der Körper braucht – aber nicht, was passiert, wenn die Amygdala übernimmt. Emotionen werden im Schulalltag maximal geduldet, selten wirklich verstanden.
Dieser Workshop schließt genau diese Lücke. Keine allgemeinen Tipps, kein aufgesetztes Wohlbefindens-Programm – sondern echtes Wissen darüber, wie das Gehirn in Stresssituationen reagiert, wie Emotionen entstehen und wie man gezielt Einfluss auf den eigenen Zustand nehmen kann. Von jemandem, der genau aus diesem Bereich kommt – Psychologiestudium, eigenes Buch zum Thema, und jahrelange intensive Beschäftigung damit, auch weit über das Studium hinaus. Damit das, was ankommt, wirklich sitzt.
Ich melde mich persönlich innerhalb von 24 Stunden zurück. Kein automatisiertes System – eine echte Antwort von mir.
Gerade während der Klausurenphase besonders wertvoll – Schüler*innen können das Gelernte sofort anwenden. Danach pausiert das Angebot.
Sie möchten den Workshop an Ihre Schule holen? Schreiben Sie mir einfach eine kurze Nachricht – ich melde mich persönlich innerhalb von 24 Stunden zurück.